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TARZAN, ein ganz armer Pointerbub aus Sahagun...

Anfang Februar 2014

Tarzen ist ein Pointerrüde, geboren etwa 2008. Er wurde mit etwa 30 anderen Hunden aus sehr schlechter Haltung in Spanien (Sahagun) befreit. Dort lebten die Hunde unter schlechtesten Bedingungen in kleinen Zwingern und Verschlägen, in Dreck und Kot..

Tarzan hat aus dieser Hundehölle viele Narben davongetragen - seine leerblickenden Augen, sein zerrupftes Fell und sein allgemein schlechter Zustand sprechen Bände...

Die Tierschützer, die sich derzeit in Spanien um den Buben kümmern, beschreiben ihn als einfach nur liebesbedürftig, eine Seele von Hund. Trotz allem hat Tarzan das Vertrauen in die Menschen nicht verloren und er genießt jede Streicheleinheit, jede noch so kleine Aufmerksamkeit.

Wenn es ihm körperlich wieder besser geht, dann wird Tarzan sicherlich - ganz Jagdhund - interessante Sapziergänge in der Natur zu schätzen wissen und auch ein Schleppleinentraining wird wohl auf dem Plan stehen.

Wir wünschen uns so sehr, daß Tarzan ganz bald ein Zuhause für immer, oder auch zunächste eine Pflegestelle findet, damit er sich endlich richtig von den ganzen Strapazen erholen kann..

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Update 02.02.2014

Zu allem Überfluss ist Tarzan positiv auf Leishmaniose getestet worden. Damit sinken erfahrungsgemäß seine Vermittlungschancen weiter, auch wenn man die Krankheit mit der richtigen Behandlung gut in den Griff bekommen kann. Dabei ist Tarzan unter den geretteten Sahagun-Hunden derjenige, der einen Pflegeplatz oder ein Zuhause am nötigsten hätte! Wir hoffen sehr, dass es irgendwo da draußen einen Menschen gibt, der Tarzan aufnimmt und würden uns auch sehr über eine Pflegestelle freuen. Gern stehen wir mit Rat und Tat zu Seite!

11.02.2014

Tarzan hatte einen Infekt und einen Zusammenbruch ... Drei Tage hat er in der Klinik um sein Leben gekämpft, aber er hat es geschafft! Nun darf er den kalten Zwinger für 2 Wochen gegen eine Pflegestelle tauschen und sich erholen. Wir hoffen so sehr, dass sich bis Anfang März eine gute Pflegestelle in Deutschland für ihn meldet, damit er nicht wieder zurück in den Zwinger muss.

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18.02.20014

Tarzan erholt sich langsam. Er hat sogar schon wieder Spaß an kurzen Ausflügen. Hier ein paar Bilder von seiner spanischen Pflegestelle:

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24.02.2014

Tarzan lebt momentan auch mit Katzen zusammen und hat im Haus keine Problem mit den Samtpfoten.

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03.03.2014

Tarzan ist in Deutschland angekommen.

05.03.2014

Tarzen (links) mit Tito, einem anderen Notfall-Pointer aus Sahagun, bei ihrer Ankunft in Deutschland.

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Anfang März 2014

da ist er nun ... ein häufchen elend, ausgehungert, müde, mit kahlen stellen, dicken gelenken und durchfall. das lange stehen, selbst vor dem futternapf, fällt ihm schwer, er zittert was das zeug hält.

aber er markiert wie ein weltmeister und gockelt mit meinem mylo herum, wer wohl der größere macho von beiden ist. Also alles gut, der bube will leben, das ist die halbe miete und das einzige was ich derzeit von ihm erwarte. Den rest bekommen wir mit geduld und spucke, gutem futter, medikamenten, vitaminen, viel homöopathie und noch mehr liebe wieder hin!

so sieht er nun aus, der hund, der mal ein tarzan werden will ...

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03.03./04.03.2014

tarzan eiert auf allen 4 beinen, besonders jedoch auf dem linken vorderbein. und ich vermute, dass sich noch milben auf die hautläsionen gesetzt haben. wäre kein wunder bei seinem desolaten immunsystem. also ab zum tierarzt! der bestätigt den milbenverdacht, tarzan wird behandelt und wir nehmen blut für's labor. der kurier ist gerade da, laboklin arbeit schnell und schon am nächsten tag haben wir die werte: die leishmaniose ist nun leider bestätigt und amtlich   . aber er hat nur eine anämie, die organwerte sehen gut aus   !!!

schlimmer ist es um seine linke schulter bestellt. das röntgenbild aus spanien zeigt starke arthrotische veränderungen des schultergelenkes. kein wunder, dass er kaum laufen kann also gibt es noch ein entzündungshemmendes schmerzmittel in seinen medizincocktail und wir hoffen, dass das allopurinol bald anschlägt und die leishmanien in die schranken verweist.

er schläft viel und frisst gut. aber sein blick ist noch leer. das lange stehen fällt ihm nach wie vor schwer. ab und an versucht er mal mit den anderen zu rennen, aber das sieht stellenweise eher aus wie ein froschhüpfen.
doch immer wedelt das schwänzchen, man braucht ihm nur einen blick zu schenken und der motor wird angeschmissen

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5.03.-8.03.2014

tarzans schulter schmerzt und er läuft auf drei beinen. anruf beim tierarzt: doch, doch, er hat die höchste dosierung vom rimadyl ... ich gebe ihm noch teufelskrallekapseln dazu.

ich bin wieder mal sehr dankbar für unseren garten. dank des schönen wetters, steht die terrassentür im büro auf und tarzan kann selbst entscheiden, wann, wie lange, wie schnell und wie weit er laufen will. gassigehen ist noch nicht drin und das wird wohl auch noch eine weile so bleiben. glücklicherweise mault er nicht, wenn ich mit den beiden anderen jungs gehe. ich versüße ihm den abschied aber auch immer mit einer kleinen leckeren mahlzeit.

die beiden großen jungs haben nach einigen freundlichen aber konsequenten ansagen von mama ihr machogehabe abgelegt und begegnen sich nun sehr kameradschaftlich. klein-emil findet tarzan nach wie vor komplett überflüssig. dabei mag tarzan ihn wirklich sehr und sucht den kontakt, dem emil sich jedoch durch flucht entzieht

tarzan fühlt sich wohl, fängt an zu spielen und lässt den kasper raus

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