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SANTIAGO - der sanfte Jäger

Santiago wurde allein streunend in einem abgelegenen Bergdorf in Südspanien entdeckt. Eine tierliebe Familie wurde auf ihn aufmerksam, nahm ihn kurzerhand bei sich auf und informierte die örtlichen Tierschützer. Für Santiago begann damit ein ganz neues Kapitel: zum ersten Mal in seinem Leben durfte er erfahren, wie es ist, in einem Zuhause zu leben und liebevoll umsorgt zu werden.

In seiner Pflegefamilie hat er schnell die ersten Schritte als Familienhund gemeistert. Er läuft bereits gut an der Leine und zeigt sich insgesamt eher ruhig, sanft und zurückhaltend. Menschen begegnet er freundlich und liebevoll und auch mit anderen Hunden versteht er sich problemlos. Selbst Katzen gegenüber zeigt er sich respektvoll – wobei man nicht vergessen darf, dass in ihm ein Epagneul Breton steckt. Bewegungsreize könnten also durchaus seinen Jagdinstinkt wecken. In seiner aktuellen Pflegestelle lebt er jedoch harmonisch mit einer ruhigen, älteren Katze zusammen.

Auch gesundheitlich wurde Santiago inzwischen gründlich untersucht. Dabei wurde eine Leishmaniose-Erkrankung festgestellt, die aktuell behandelt wird. Zudem bereitete ihm sein linkes Vorderbein Probleme: ein alter Bruch wurde entdeckt, der bereits operiert werden konnte. Santiago ist also medizinisch bestens versorgt und auf dem Weg der Besserung. 

Santiago ist ein eher ruhiger Vertreter seiner Rasse. Anfangs zeigt er sich noch etwas vorsichtig, doch er lernt schnell, ist aufmerksam und möchte seinen Menschen gefallen. Mit ein wenig Geduld und Einfühlungsvermögen entwickelt er sich zu einem treuen und angenehmen Begleiter.

Nun fehlt ihm nur noch Eines zu seinem Glück: ein eigenes Zuhause, in dem er endgültig ankommen darf. Wer gibt diesem besonderen Hund seine Chance? 

Für Santiago suchen wir ein jagdhundeerfahrenes Zuhause bei führungsstarken und aktiven Menschen im ländlichen Raum. Ein sicher eingezäuntes Grundstück wäre perfekt, damit er auch mal ohne Leine toben und schnüffeln kann. Auch wenn der Bub verschmust ist, braucht er viel Bewegung z. B. mit Nasen- und Kopfarbeit, um richtig glücklich zu sein. Mantrailing und Fährtensuche wären ideal. Die Schleppleine und ein GPS-Tracker sind wichtig, damit Santiago draußen sicher unterwegs sein kann. Er braucht Zeit und Geduld, um alles zu lernen, was für ein Leben als Haushund wichtig ist. Alleinbleiben und Stubenreinheit müssen noch geübt werden. Ein vorhandener Ersthund würde ihm das Eingewöhnen erleichtern, ist aber keine Voraussetzung.

Wer möchte Santiago an die Pfote nehmen und mit ihm gemeinsame Abenteuer erleben?

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