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LIMA muss noch lernen, den Menschen zu vertrauen...

30.07.2020

Lima lebt seit Februar 2019 bei unseren spanischen Kollegen. Die hübsche Podenca lebte eine ganze Weile auf den Feldern Valencias. Eine Dame, die unseren Tierschützern bekannt ist, nahm sich Lima an und fütterte sie täglich. So konnte man sie sichern und ins Refugium bringen. Dort zeigte sich Lima überaus ängstlich gegenüber Menschen, es lässt sich nur erahnen was sie bisher alles erleben musste.

Viele Jagdhunde teilen das gleiche Schicksal in Spanien – sind sie aus welchen Gründen auch immer nicht für die Jagd geeignet oder kamen als unerwünschter Nachwuchs, so landen sie bestenfalls auf der Straße und finden dann den Weg zu unseren spanischen Tierschützern.

Lima musste erst lernen (...das tut sie immer noch), dass Menschen ihr nicht grundsätzlich etwas Schlechtes wollen. Mittlerweile ist sie an Menschen interessiert, aber Vertrauen hat sie bisher noch keines aufbauen können.

Daher suchen wir für Lima podencoerfahrene Menschen, die ihr Sicherheit vermitteln können. Gegen einen souveränen erst Hund hätte Lima sicher nichts einzuwenden, mit Artgenossen ist sie nämlich überaus verträglich. Um ihrer rassetypischen Energie gerecht zu werden, wünschen wir uns einen eingezäunten Garten oder einen Freilauf in der Nähe. Auch ihr Köpfchen sollte ausgelastet werden, Nasenarbeit sollte also zu auf jeden Fall auf der To-Do-Liste stehen.

Wenn Sie also eine Schleppleine, eine ordentliche Portion Geduld und Erfahrung mitbringen und nicht viel von Lima erwarten, dann melden Sie sich bei uns!

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07.11.2020

 

Lima ist heute auf ihrer Pflegestelle angekommen.

Wir werden weiter über sie berichten.

Limas Pflegestelle hat uns einen kleine Bericht geschickt:

Seit dem 07.11.20 ist Lima nun bei uns auf der Pflegestelle. Sie lebt hier zusammen mit zwei weiteren Hunden und einem Kater. Auch wenn man langsam merkt, dass sie ein klein wenig auftaut, ist sie nach wie vor überaus ängstlich und schreckhaft. Im Haus verkrümelt sie sich am liebsten in Ihrem Bett. Die täglichen Spaziergänge liebt Lima allerdings sehr und hier taut sie dann auch immer mehr auf. Bei Sichtung von Maus, Eichhörnchen oder Reh wird die süße Maus dann zu einer echten Podenca, springt aus dem Stand einen Meter in die Luft und umwickelt auch gern mal den Menschen am Ende der Leine wie einen Rollbraten. Sie vergisst in dem einen Moment ihre Angst. Genau diese Momente sind es, bei denen uns das Herz aufgeht. Mit viel Zeit, Geduld und dem einen oder anderen Leckerchen werden sicher weitere dieser Momente dazukommen und irgenwann wird Lima komplett im Leben ankommen. Lima ist kein Anfängerhund und braucht in jedem Fall einen netten selbstsicheren, ruhigen Ersthund. Zudem wird sie aller Einschätzung nach aufgrund Jagdtrieb gepaart mit Angst nicht ableinbar sein. Autfahren ist für Lima im übrigen kein Problem.

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15.02.21

 

Lima macht weiterhin Fortschritte auf der Pflegestelle. Nach wie vor bevorzugt sie deutlich die 15jährige Tochter des Hauses. Sie übt mit ihr gerade das "Sitz". Das Pflegefrauchen sieht Lima noch immer als eine Respektsperson, der man besser erstmal noch nicht traut. Aber manchmal draußen vergisst Lima auch bei ihr, dass sie doch eigentlich Angst haben sollte. Ausgesuchte Fremde dürfen Lima manchmal sogar während eines Spaziergangs streicheln.
Im Haus ist Lima absolut ruhig, liebt ihr Hundebett und bürotauglich ist sie auch. Sie ist stubenrein und meldet sich sogar, wenn es mal dringend ist.
Lima liebt ihre beiden Hundekumpel (einmal Hündin, einmal Rüde) und auch der Kater ist weiterhin absolut ok.
Lima benötigt sehr liebevolle, konsequente und erfahrene Hundemenschen, die nichts erwarten oder fordern, sondern sich über jedes Angebot seitens des Hundes freuen. Sie braucht Menschen, die ihre Angst zwar ernst nehmen aber nicht verstärken, sondern ihr einfach mit Ruhe, Gelassenheit und Selbstverständlichkeit zeigen, dass man als Hund hier doch gar keine Angst haben muss.
Einen ersten Tierarztbesuch zur Blutabnahme hat Lima ganz souverän gemeistert.
Zur Wintertauglichkeit lässt sich sagen - obwohl den Podencos nachgesagt wird, dass sie den Winter in Deutschland nicht mögen, kann man bei Lima guten Gewissens das Gegenteil behaupten. Sie mag Schneespaziergänge sehr gern - nur muss es nicht unbedingt kälter als Minus 5 Grad sein. Ist es aber dann doch kälter, lässt sie sich ohne Probleme einen Mantel anziehen. Autofahren oder im Auto warten ist für Lima gar kein Problem.
Sollten Sie Fragen zur Leishmaniose haben, steht auch Limas Pflegefrauchen, die seit 7 Jahren selbst eine Leish-Hündin hat, gerne zur Verfügung.

 

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